Wann ist man eigentlich Coach? Ganz einfach – in dem Moment, in dem du die Verantwortung für eine Mannschaft übernommen hast. Dann muss man auch alles können, was ein Coach können muss … geht das überhaupt? Mit Sicherheit nicht! Man wächst hinein und man lernt nie aus. Wenn man Coach ist, sieht die Basketballwelt plötzlich viel anders aus, denn es tun sich zahlreiche neue Facetten des Spiels auf und man will immer mehr wissen. Jemandem, der noch nie Coach war, kann man das nicht vermitteln. In Worten zu beschreiben, was es bedeutet, mit seiner Mannschaft zusammenzuarbeiten und dann den Sieg zu feiern oder auch in der Niederlage zusammenzustehen, ist nicht wirklich möglich. Dennoch sollen hier ein paar Hinweise gegeben werden, die jedem neuen Coach den Einstieg erleichtern können.

Zunächst einmal entscheidest du, welchen Einsatz du bringen möchtest bzw. kannst. Wichtig ist, dass es sich für dich immer (!) gut und richtig anfühlt.

Die erste Frage mit der du konfrontiert sein wirst ist sicherlich: „Was mache ich im nächsten Training?“ und das ist schon gleich nicht einfach zu beantworten, denn eigentlich steckt hinter allem ein riesiges Gedankengebäude, das man sich erst erarbeiten muss. Eine gute Hilfe, um überhaupt erst einmal anzufangen wurde bei Breakthrough Basketball ins Netz gestellt - hier wird ein gutes Vorgehen beschrieben, dass sicher erst einmal etwas aufwändiger ist, sich langfristig aber auszahlt. Hilfreich, um das einzugrenzen, was man machen kann sind Rahmenpläne, wie sie in den Rahmenplänen der Coaches Corner (Bis ganz nach unten scrollen!!!) zu finden sind. Dann muss man sich noch die entsprechenden Übungen heraussuchen – hier wirst du bestimmt fündig, wenn du Coach’s Clipboard, Playbook von jes-soft oder Coaches-Corner durchstöberst. Ganze vorgeplante Übungseinheiten für jüngere Mannschaften gibt es in den Stundenbildern 3 gegen 3 des DBB. Ansonsten sind noch alle möglichen hilfreichen Internetseiten in unseren Infos für Coaches im Internet aufgeführt - schau einfach mal rein und stöber die Seiten durch.

Wichtig ist auch, dass man alles gut erklären kann. Dazu sind Filme recht hilfreich, die du im Untermenu Lehrfilme findest. Das ist zwar alles in Englisch … aber die Amerikaner können sowieso besser und anschaulicher erklären, als wir.

Generell ist es aber sinnvoll sich, ohne den Druck das nächste Training planen zu müssen, ab und zu in Ruhe hinzusetzen und sich seine eigene Philosophie zurechtzubasteln - und auch dabei gibt es verschiedene Ebenen. Auf Coach's Clipboard findest du ansonsten auch alles, was du brauchst, um gut zurechtzukommen … auf Englisch, aber wie gesagt, es lohnt sich. Eines ist aber unerlässlich: Du musst es dir alles selbst erarbeiten! Du kannst dir zwar Unterstützung holen indem du Bücher liest, die genannten Internetseiten studierst, Filme guckst, mit anderen Coaches sprichst und auch Trainerlehrgänge besuchst, aber deine eigene Idee vom Spiel und wie du es vermitteln möchtest, musst du selbst entwickeln … und das macht riesig viel Spaß.

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