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U16-Regionalliga mit unerwartetem Sieg gegen Heidelberg

Sehr entspannt, nach dem Motto: „Schauen wir mal, was da kommt,“ gingen die beiden Coaches Windgasse und Leuser die Partie gegen die Basket Girls Rhein-Neckar

– eigentlich die gut bekannten Basket Ladies Kurpfalz jetzt unter anderem Label. Zunächst aber gab es ein nettes Wiedersehen mit Dennis Cygan, dem ehemaligen Coach der Heidelberger Bundesligafrauen. Er hatte die Bruchsaler TSG-Mädchen vor sechs Jahren mit seinen Spielerinnen im Training besucht – nun ist er wieder im Jugendbereich tätig geworden.

Das Spiel begann auf Bruchsaler Seite sehr konzentriert. Vor allem in der Defense wurden die gefährlichsten Heidelbergerinnen gut kontrolliert und gut ausgeholfen. Entsprechen kam es zu Ballgewinnen, Defensivrebounds und die TSG-Mädchen konnten ihre Stärke, die schnelle Transition, ausspielen. Dennoch wurde auch der Angriff in der Regel überlegt abgeschlossen – eigentlich so, dass man dachte, so würde es nicht die ganze Zeit anhalten. Nach dem ersten Viertel stand es 18:8 für Bruchsal – Respekt!

Das zweite Viertel konnten die Heidelbergerinnen offener gestalten. Sie spielten ruhiger und mutiger. Bruchsal gab aber nur wenig nach. Dennoch hatte sich doch wieder die ein oder andere Einzelaktion eingeschlichen, was aber auch mal sein darf. Am Ende ging dieses Viertel mit zwei Punkten an Heidelberg. Der Halbzeitstand von 34:26 fühlte sich gut an, aber nicht beruhigend – man kennt die Basket Girls ja gut genug. Der Fokus sollte weiterhin auf einer konzentrierten Defense liegen und es wurde daran appelliert, die Lauf- und Passspielwege in der Offense konsequent umzusetzen.

Tatsächlich schafften es die TSG-Mädchen, die zweite Halbzeit ebenso konzentriert anzugehen, wie sie im ersten Viertel agiert hatten. Die Heidelbergerinnen mussten in der Offense hart arbeiten, um ihre Würfe zu bekommen. Im Gegenzug spielte die TSG ihren Angriff kompakt als Mannschaft und oft mit einfachen, aber explosiv und gut getimten Aktionen. Lohn war ein 15-Punktevorsprung vor dem letzten Spielabschnitt (53:38).

Im vierten Abschnitt ging es ebenso weiter – vor allem in der Verteidigung. Heidelberg mühte sich redlich, aber es war nicht ihr Tag. Die TSG-Mädchen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, packten noch einmal sieben Punkte Vorsprung drauf. obwohl der Positionsangriff nicht mehr so richtig rund lief, und gingen mit einem 70:48 als strahlende Siegerinnen vom Platz. Man muss der Mannschaft wirklich großen Respekt zollen, nach den Anlaufschwierigkeiten haben sie in den letzten drei Spielen gezeigt, dass sie als Mannschaft agieren und so ihre vergleichsweise geringe Größe gut kompensieren können.

Mit dabei waren: Leonie Pfanzelt, Daria Kollotzek, Rika Windgasse, Maxi Steiner, Ylva Hirsch, Carlotta Leuser, Livia Rammrath und Charlotte Kugelberg.

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Foto: Florian Rammrath

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