Durch die vielen coronabedingten Spielausfälle wurden erst Anfang Mai alle vier Bezirksmeister ermittelt, die am Wochenende des 21./22.5 um die Baden-Württembergische Meisterschaft kämpfen sollten.

Mit den BSG Basket Ludwigsburg, dem BBC Stuttgart und den Kurpfalz Ladies aus Leimen standen drei namhafte Mannschaften auf dem Spielplan. Ein wenig klein wirkte da die TSG Bruchsal, die sich ebenfalls als Sieger des Bezirkes Schwarzwald/Oberrhein qualifiziert hatte. Unser erstes Spiel war um 13 Uhr gegen den BSG Ludwigsburg. Obwohl wir nichts zu verlieren hatten, war die Nervosität und Aufregung den meisten anzumerken. Aber wie so oft, schien alles wie weggeblasen, als das Spiel endlich losging. Mit unglaublicher Energie und Schnelligkeit konnten wir unseren Gegner überraschen und beendeten das erste Viertel mit 20:9. Ludwigsburg fand immer besser ins Spiel und ein ausgeglichenes Match entstand, das - bei beiden Mannschaften- vor allem von den Schlüsselspielerinnen geleitet wurde. Den Vorsprung konnten die Gastgeber aber nicht mehr aufholen: wir hatten unser erstes Spiel mit 76:54 gewonnen.

Die zweite Begegnung des Tages war gegen Leimen, eine sehr junge und unheimlich sympathische Mannschaft, die unserer Erfahrung aber nicht wirklich gefährlich werden konnte: wir gewannen mit 102:25. Am Sonntag mussten wir um 10 Uhr gegen die letzte Mannschaft antreten: den BBC Stuttgart. Es ist kaum zu glauben, aber mittlerweile hatten wir uns eine kleine Favoritenrolle erspielt. Stuttgart versuchte gegenzuhalten, aber unser Pass-and-Cut-Spiel, die körperliche Fitness der Mannschaft und eine Verteidigung, die keine Fehler machte, waren an diesem Wochenende nicht zu schlagen. Mit dem Endstand von 75:21 stand der neue Baden-Württembergische Meister und der Klasse U12 weiblich fest: die TSG Bruchsal. Die Coaches der anderen Teams kamen zum Gratulieren und Smalltalk und hatten nur Lob für die Mädchen übrig. Selbst die Landestrainerin Alex Maerz war beeindruckt von dem Teamplay und der Spritzigkeit der Mannschaft, die bei der Siegerehrung tosenden Applaus von allen Seiten erntete. Zum Abschluss Coach Heike: „Wenn eine deiner besten Spielerinnen und das Mädchen, das im Turnier noch nicht punkten konnte, alleine auf den generischen Korb zulaufen, wenn Erstere dann abbremst und ihrer Mannschaftskameradin den Ball zuspielt, diese trifft, sich bedankt und wenn beide abklatschen, dann habe ich alles erreicht, was ich den Mädels beibringen möchte. Mehr Team geht nicht.“ Gratulation an eine unglaubliche Mannschaft.

Mit dabei waren: Daria Kollotzek, Smilla Bräutigam, Leonor Hertel, Sofia Jungkind, Ceren Bülbül, Ella Winkenwerder, Alisa Sperling, Anna Ballmann, Leo Pfanzelt, Anesa Alicajic und Hannah Pfanzelt.

 

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